Räder, die die Welt bedeuten

Als das Rad erfunden wurde, änderte sich für den Menschen alles und sein Leben wurde um einiges leichter gemacht.

Für den Transport

Mit der Erfindung des Rades wurde es kinderleicht, auch schwere Gegenstände zu transportieren, ohne sich dabei körperlich anstrengen zu müssen. Alles, was bis dahin Menschen mühsam tragen mussten, konnte nun auf einen Wagen verladen werden. Dieser hatte vier Räder und konnte ohne Aufwand von einem Ort zum anderen gefahren werden. Aber nicht nur Baumaterial oder Waren wurden auf die Wagen geladen, auch die Menschen benutzen schon sehr früh die Räder für einen Wagen, um damit bequem zu reisen.

Vom Wagen zum Fahrrad

Es war kein allzu langer Weg vom Wagen zum Fahrrad. Wagen waren zwar bequem, aber sie waren auch groß und sperrig. Erfinder waren deshalb immer auf der Suche nach einem Gefährt, das einen Menschen allein von A nach B bringen konnte. Die logische Konsequenz waren letztendlich die Fahrräder. Ein Gefährt, das zwei Räder hatte und auch noch einen Menschen leicht und mühelos transportieren konnte, war einfach eine geniale Erfindung.

Karl Drais

Es war Karl Drais, der 1817 zwei Räder und einen Sattel in Einklang brachte. „Draisine” nannte er das von ihm erfundene Fahrrad, auf dem der Fahrer zwischen den beiden Rädern saß und sich mit den Füßen abstoßen musste. Es gehörte ein gutes Balancegefühl dazu, um sich auf diesem Rad zu bewegen. Doch der Siegeszug der Fahrräder war nicht mehr aufzuhalten. Nur zwei Jahre später wurde in England das erste Rennen für Fahrräder ausgetragen. Es dauerte dann auch nicht mehr lange, bis die Fahrräder die Pferde abgelöst hatten.